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Studie : Der Beautysektor kennt keine Krise

Einer Studie der spanischen Handelsschule EAE in Barcelona zufolge überstiegen die Ausgaben für Kosmetik in 21 Ländern 32 Mrd. Euro im Jahr 2014. Die Spitzenplätze belegen die USA, Japan und Brasilien.

Etats-Unis, Japon et Brésil dépensent le plus en maquillage

Die Handelsschule EAE in Barcelona hat ihre fünfte jährliche Studie zu „Ausgaben für Kosmetik“ weltweit vorgestellt. Im vergangenen Jahr haben die 21 untersuchten Länder insgesamt 32,362 Mrd. Euro ausgegeben. Der EAE zufolge hat sich die Weltwirtschaftskrise nicht „auf den Beautysektor niedergeschlagen“, vielmehr gab es sogar ein konstantes Wachstum in den analysierten Ländern.

Die Ausnahmen bilden Spanien mit einem Rückgang der Ausgaben um 1,7 Prozent zwischen 2013 und 2014 auf 697 Mio. Euro und Kolumbien mit einem Rückgang um 1,3 Prozent auf 277 Mio. Euro.

Am meisten geben der EAE-Studie zufolge die USA für Kosmetikprodukte aus (9,267 Mrd. Euro im Jahr 2014), gefolgt von Japan (4,357 Mrd.), Brasilien (2,594 Mrd.), China (2,564 Mrd.) und Großbritannien (2,142 Mrd.).

Die niedrigsten Ausgaben wurden in Südafrika (264 Mio. Euro), Chile (197 Mio.), Peru (187 Mio.), Irland (104 Mio.) und Portugal (79 Mio.) getätigt.

Das größte Wachstum im Kosmetiksektor ist in den aufstrebenden Nationen zu beobachten: Venezuela (+789,4 Prozent zwischen 2007 und 2014), Indien (422 Prozent), Brasilien (171 Prozent), Chile (159 Prozent) und Südafrika (135 Prozent).

Am teuersten sind Kosmetikprodukte in Venezuela, Australien, Japan, Kanada und Frankreich mit durchschnittlichen Preisen von 9,64 bis 30,62 Euro. In Indien, Brasilien, Chile, Mexiko und Russland sind sie hingegen am günstigsten mit durchschnittlich 2,37 bis 5,61 Euro Verkaufspreis.

Laut der Studie investieren die Frauen in Venezuela, Japan, Großbritannien, Kanada und Australien am meisten Geld in Kosmetikprodukte, Frauen in Indien, China, Südafrika, Kolumbien und Peru hingegen am wenigsten.

Source: Fashionmag.com

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