Daily Archives: July 8, 2014

Interbrands Best Global Green Brands

Jedes Jahr veröffentlicht Interbrand ein Ranking der umweltfreundlichsten Marken. Auf Platz acht findet sich der in Sachen Umwelt viel umstrittene Sportartikelhersteller Adidas. Die deutsche Marke schaffte es erstmals in die Top 10 und ist somit Deutschlands grünste Marke.

„Im Fokus des diesjährigen Best Global Green Brands Reports steht die Macht der Partizipation und des kollektiven Handelns. Die Studie zeigt, dass sich sowohl die Unternehmen selbst, aber auch Mitarbeiter und Lieferanten, ebenso wie Verbraucher, Regierungen und Investoren gemeinsam engagieren und zusammenarbeiten müssen, um Corporate

Citizenship und Nachhaltigkeitsinitiativen auf ein neues Level zu bringen. Es geht aber auch darum, aktiv zu kommunizieren. Wir beobachten, dass Unternehmen das Thema Nachhaltigkeit nur als Pflicht ansehen, nicht als Chance. Unternehmen vergeben so Potentiale, intern wie extern”, sagt J Justus Schneider, CEO von Interbrand Central and Eastern Europe.

Nike belegt Platz 29

Adidas verfolgt mit seiner Nachhaltigkeitsstrategie einen auf vier Säulen basierenden Ansatz: Beschaffung und Entwicklung umweltfreundlicher Materialien, Durchsetzung grundlegender Arbeitnehmer- und Menschenrechte, die Reduzierung von Wasserverbrauch sowie die Reduzierung der Umweltverschmutzung.

Der amerikanische Konkurrent Nike belegt in diesem Jahr Platz 29 und ist im Vergleich zum Vorjahr um 2 Plätze aufgestiegen. Auch H&M hat sich verbessert, 2013 noch Platz 42 und dieses Jahr Platz 39.

Aber auch der spanische Einzelhändler Zara stieg in diesem Jahr weit auf. Von Platz 48 im letzten Jahr kletterte Zara 2014 ganze 14 Plätze hinauf auf Platz 34. Das Unternehmen versucht das Thema Nachhaltigkeit vor allem operativen Tätigkeiten zu implementieren. Aber auch seinen Mitarbeitern will Zara das Thema näher bringen und führte in allen Filialen eine gezielte Abfallwirtschaftspolitik ein. Bis 2020 hat Zara aber noch größere Pläne und will alle Stores zu 100 Prozent ökoeffizient machen.

Auf den obersten Rängen regieren wie auch in den Vorjahren die Autohersteller. Neu auf Platz eins ist Ford, Toyota fällt damit auf Platz twei. Toyota war in den letzten drei Jahren auf dem ersten Platz.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: Interbrand, H&M, Zara, Adidas

 

source:fashionunited.de

DKNY launches Ramadan Collection

Während Designer aus Nahost schon lange das Potential spezieller Ramadan-Kollektionen erkannt haben, zieht der Westen erst langsam hinterher. Das New Yorker Modehaus DKNY zum Beispiel, das zu LVMH gehört und Teil von Donna Karan International ist, hat erst in diesem Jahr pünktlich zu Beginn der religiösen Festivitäten, die genau einen Monat dauern (vom 28. Juni bis 28. Juli), seine erste Ramadan-Kollektion eingeführt.

Die Sonderkollektion von DKNY wurde von Yada Golsharifi, Moderedakteurin von Styles Magazine, und Designerin Tamara Al Gabbani aus Dubai kreiert. “Die Tatsache, dass diese Kollektion von zwei muslemischen Frauen entworfen wurde, die Insider der Modebranche sind, ist ein genialer Schachzug von DKNY: Diese Frauen sind nicht nur Expertinnen, sie kennen auch den Hintergrund und die Ansprüche der Frauen, für die diese Kollektionen gedacht sind,” kommentierte Bina Shaw in der Tageszeitung The Independent.

Mehr ist mehr im Ramadan, auch in der Mode

Ramadan-Kollektionen – auch “Halal Couture” genannt – sind konservativ, jedoch ohne auf Modebewusstsein zu verzichten. Designer wissen, dass ihre Zielgruppe sich im Ramadan sittsam kleiden muss, jedoch ohne auf Style zu verzichten. Das heißt, Arme und Beine sollten bedeckt sein und Ausschnitte können nicht tief sein, Silhouetten nicht transparent. “Die Stoffe hüllen den Körper ein und schmeicheln den natürlichen Kurven der Frauen, ohne sie zu betonen oder in sackartigen Abayas zu verstecken. Sie bewegen sich auf dem schmalen Grat zwischen kosmopolitisch und konservativ, luxuriös und pompös ,” so Shah.

Deshalb besteht eine typische Ramadan-Kollektion (falls es sie gibt) aus langen, fließenden Kleidern und Röcken, Overalls, Hosen und langärmligen Hemden und Jacken. Die zwölfteilige DKNY-Kollektion bietet daher eine Hosen-und-Blusen-Kombination, einen langen Rock mit Schlitz, ein organgefarbenes Maxi-Kleid und bequeme, einfarbige Kleider in marineblau und weichen, edlen Farben.

Designer aus dem Nahen Osten wie die Modeboutique Salma Khan Fashion House mit Sitz in Dubai, das Fashionlabel Zad for Zakia Attar Designs aus Jeddah und die Modemarke Max aus Oman stellen sich schon lange auf den wachsenden Bedarf nach Ramadan-Mode ein und bieten jeweils sogar spezielle Kollektionen an wie arabische Motive, leichte Kleidung und Ramadan-Mode für Kinder.

Wie die verschiedenen Kollektionen zeigen, ist mehr sicherlich modebewusst und angesichts der Tatsache, dass viele Kunden, die Ramadan einhalten, oft ihren Jahresbedarf an Mode in diesem Monat decken (wie es ja auch in anderen Kulturen Brauch ist, an Feiertagen neue Kleidung zu tragen), ist es für Marken und Einzelhändler auch finanziell eine gute Entscheidung, dies zu berücksichtigen und eine angemessene Auswahl für ihre Kundinnen und Kunden bereit zu halten.

Fotos: DKNY

 

 

 

 

source: fashionunited.de